Neue Gedanken denken

Was passiert im Moment in meinem Kopf?
Jede Menge. Und jede Menge Ungewohntes. Denn ich beschäftige mich im Moment mit dem zentralen Gedanken, über kurz oder lang eine Auszeit vom Alltag anzustreben. Raus aus dem Job. Raus aus der kuscheligen Wohnung. Raus aus der gewohnten Umgebung.

Wie konnte es dazu nur kommen?
Gerade jetzt ist doch alles so schön in Sack und Tüten in meinem Leben. Ich habe eine nette Wohnung, einen guten Job, mein Netzwerk in Hamburg ist sehr vielseitig und erfüllend, ich muss über Geld nicht zuviele Sorgen machen, ich singe in zwei Chören, spiele sehr begeistert Gitarre und bin ständig unterwegs. Kurztrip nach Cuxhaven hier, Segelurlaub in Italien da, dann wieder ein Spieleabend irgendwo. …kein Witz, meine Eltern haben sich bitter beklagt, dass ich mich in letzter Zeit viel weniger bei ihnen gemeldet habe.
Und trotz all‘ dem, was ich um die Ohren habe, merke ich eine gewisse „Müdigkeit“. Das Singen, vor zwei-drei Jahren noch sozusagen ein echter Lebensmittelpunkt, macht noch Spaß, aber die richtig große Begeisterung ist irgendwie etwas abgeflaut. Im Job ist es zwar sehr angenehm, aber die richtige Motivation verspüre ich viel zu selten. Und nach einer gefühlsmäßigen Achterbahnfahrt in der ersten Jahreshälfte 2014 frage ich mich schon, wo es für mich hingehen soll im Leben.

Reiseblogs & Digitale Nomaden
Dann kam Bruder Leichtfuß aka Timo Peters. Eher zufällig landete ich auf seiner Webseite und las darüber, wie der Typ doch glatt über den Atlantik „getrampt“ ist. Krass, dachte ich. Was für ein Wahnsinniger. Aber hätte ich irgendwie auch Lust zu.
Über seine Webseite fand ich weitere Webseiten, unglaublich spannende und toll aufgezogene Blogs von Leuten, die nichts anderes machen als reisen, meist mit dem Rucksack und darüber berichten mit allen Tipps und Tricks. Die teilweise gar keinen festen Wohnsitz mehr haben, sondern von unterwegs aus arbeiten. So genannte „Digitale Nomaden“ (siehe Linkliste rechts). Gleichzeitig brach ein Freund für geplante 18 Monate zur großen Reise auf (hptsl. Südamerika) und eine Kollegin kam nach 5 Monaten „sabbatical“ (ebenfalls Südamerika) wieder in den Büroalltag zurück.

Und was mache ich jetzt damit?
Ich sage jetzt nicht „Ich will digitale Nomadin werden. Ich will eine Weltreise machen. Ich will jetzt gleich und sofort alles hinter mir lassen.“
Das weiß ich nämlich (noch) nicht. Aber diese Möglichkeiten beschäftigt und fasziniert mich im Moment sehr. Verbunden mit solchen Langzeitreisenden ist auch der Gedanke eines minimalistischen Lebensstils. Sich besitzmäßig „entschlacken“, frei machen von allem, was einen festhält. Und was man am Ende, auf die letzte Reise, doch nicht mitnehmen kann. Nur so kann solch ein Lebensmodell realisiert werden. Ebenfalls faszinierend.

Deswegen will ich diverse Dinge für mich ausprobieren und mich an manches „rantasten“. Und deswegen dieser Blog.

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