Sparen – sehr gute Tipps

Andere Blogs von Leuten, die das, was mir zurzeit so im Kopf rumgeht, schon gemacht haben, sind im Moment meine liebste Lektüre und absolut Gold wert. Ich glaube, ohne diese Lektüre wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dieses Gefühl „Ich will weg“ ernsthaft zu verfolgen. Hats off, fellow bloggers.

Heute habe ich wieder einen inspirierenden Beitrag von Sebastian gelesen, der den Reise-Blog Off the path betreibt, zum leidigen Thema Geld und wie man durch ehrliches Hinterfragen und kleinen Änderungen viel für die große Reise sparen kann. Ich will die 12 Punkte mal für mich reflektieren und durchgehen:

strauss11. Get rid of your car
„Isch abe gar kein Auto.“ hieß doch mal in einem bekannten Kaffee-Werbespot.
Tja, wird bei mir schwierig, hier Geld zu sparen, da ich das letzte Mal 1996/97 ein Auto besessen habe. Seitdem ich in Hamburg wohne, bin ich sehr viel mit dem Fahrrad unterwegs, bei schlechtem Wetter auch mal mit den Öffentlichen.
Fazit: Leider kein aktives Einsparpotenzial vorhanden

2. Change from a phone plan to prepaid
Auch hier leider kein aktives Einsparpotenzial. Ich bin seit einigen Jahren bei blau.de und mit deren Prepaid-Tarifen sehr zufrieden. Gut, seitdem ich in den coolen Kreis der Smartphone-User aufgestiegen bin (thanks, brother), buche ich mir monatlich meine Datenflat. Vielleicht ließe sich da was sparen…
Fazit: Nur sehr wenig Einsparpotenzial vorhanden

3. Eating out
Ich versuche es. Ich versuche, die täglichen Lunchexkursionen zu reduzieren, ehrlich. Ist aber nicht immer einfach, da wir gerne mit der ganzen Abteilung in nahegelegenen Restaurants sitzen und da auch das eine oder andere Wichtige besprochen wird. Komplett rausnehmen will ich mich da nicht so gerne. Aber der Plan ist, es auf einmal pro Woche zu reduzieren und endlich ENDLICH wieder zu kochen.
Fazit: Definitiv Einsparpotenzial vorhanden – muss nur konsequenter werden

4. Get rid of your Kindle
Aber … der ist doch heute gerade erst angekommen … 😉 Im Ernst: Habe mir den einfachsten Kindle zum Testen bestellt, ob das überhaupt was für mich ist, das Lesen mit dem eBook-Reader (werde berichten). Klar, gebrauchte Papierbücher gibt es für einen Appel und ein Ei, aber der Plan ist doch auch die Besitzreduktion – und da passen Bücheranschaffungen für mich nicht wirklich dazu.
Fazit: Aktuell kein Einsparpotenzial, aber ich teste den Kindle sowieso erstmal für mich

5. Rent out a room
Ähm… vielleicht. Vielleicht auch nicht. Eigentlich lässt meine kleine, bescheidene 40qm-Wohnung da wenig Experimente zu.
Fazit: …nicht wirklich Einsparpotenzial… wenn ich ganz viel Mut habe, vielleicht mal airBnb ausprobieren?

6. Get rid of cable TV
Geht das? Muss ich prüfen… glaube aber, wir hängen da an so einer Hausantenne und haben da eine klassische „Mitgefangen, mitgehangen“-Situation.
Fazit: Einsparpotenzial muss geprüft werden

7. Cut down your credit card expenses and stop paying for your bank account
Eine kostenlose Kreditkarte habe ich bereits. Das Konto verursacht aber noch lustig Kosten. Da bin ich auch echt ein Schluffi, denn das ist immer noch in Berlin, das Konto (bin ja auch erst sechs Jahre da weg…), d.h. wenn mal was ist, ist das mit dem Kundenservice auch schwierig. „Bank of Scotland“ wurde mir schon mehrfach wärmstens empfohlen. Oder eben DKB Cash.
Fazit: Hier gäbe es durchaus Einsparpotenzial!

8. Sell your stuff
Jo, da bin ich mit Feuereifer dabei. Und es läuft echt gut, auch wenn ich keine wirklichen Schätze zum Verticken habe. Aber es läppert sich und es macht richtig Spaß! Dazu führe ich eine Liste über alle Einnahmen mit Summe. Das zaubert ein Lächeln aufs Gesicht, wenn die wieder angewachsen ist…
Fazit: Da geht noch was – habe da noch mindestens zwei iPods zum Verkaufen…!

9. Stay in with friends
Wieder etwas zum Thema Konsequenz. Eigentlich finde ich gemeinsame Kochabende / Mitbringabende viel schöner als in der Kneipe / im Lokal sitzen. Aber jetzt, wo alle im Arbeitsleben / Familienleben stehen und gleichzeitig die Ansprüche hoch sind, spielt der Faktor Zeit (die zum Beispiel die Gastgeberin haben muss, um die Bude auf Vordermann zu bringen) eine nicht unbedeutende Rolle.
Fazit: Gedankenanstoß für Einsparpotenzial

10. Cancel your Gym Membership
Mist. Hatte ich nie. Wollte ich nie. Daher keinerlei Potenzial. Okay, nächster Punkt … na gut, wenn wir das Ganze auf mein Leben übertragen, dann gibt es da schon andere Mitgliedschaften u.ä. Ich bin Mitglied in einem Chor, wo wir im Quartal 50 EUR bezahlen = 16,6 EUR/Monat. Hmh. Würde ich sehr, sehr ungern aus Spargründen knicken, das wöchentliche Singen. Dann habe ich Gitarrenunterricht, was mit sehr viel mehr Asche zu Buche schlägt – 10 1/2 Stunden Zehnerkarte kosten 275 EUR. Da werde ich, sobald die aktuelle Karte abgearbeitet ist, wohl mal ernsthaft über eine Pause nachdenken. Zumal es da sehr, sehr tolle, kostenlose Online-Angebote gibt. Sonst fallen mir keine Mitgliedschaften ein.
Fazit: Übertragen auf musikalische Aktivitäten durchaus Einsparpotenzial

11. Reduce your coffee consumption
Sebastians Tipp hier bezieht sich auf die Coffe-to-go-Jüngerschaft, zu denen ich aber nicht gehöre. Tatsächlich trinke ich meinen ersten Becher Kaffee am Schreibtisch im Büro, den aus der Pumpkanne. Und das reicht mir tatsächlich. Coffee-to-go von Starbucks & Co gönne ich mir vielleicht 3x im Jahr, wenn’s hochkommt…
Fazit: Kein Einsparpotenzial

12. Stop Smoking
Was für ein genügsames, asketisches Leben ich doch führe… auch der Raucherfraktion war ich noch nie zuzurechnen, im Gegenteil. Die schlechte Nachricht dabei – wieder kein Einsparpotenzial.

Tja. Wenn ich das so durchgehe, dann verstehe ich auch etwas besser, warum ich ohne bewusst gespart zu haben doch schon ein gewissen Betrag auf meinem Konto habe, der sich so mit den Jahren angesammelt hat. Ich lebe wohl doch etwas sparsamer als viele Menschen. Kein Auto, Nichtraucher, kein Fitnessclub, kein Coffee-to-go, kleine Wohnung, ich geh nicht viel weg (in Clubs schon gar nicht), ich muss nicht ständig die neuesten Klamotten haben. Gut, für Reisen und Hobbies gebe ich schon Geld aus (war gerade wieder ein Wochenende in Segeberg inklusive ungeplantem Hotelaufenthalt im besten Schuppen der Stadt…).

D.h. weitermachen, wie bisher, Kram verkaufen und die Reisekasse sollte kein Problem darstellen.

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