Planungsherausforderungen

Immer noch entschlossen.

Manchmal weniger, wie gestern, wo es mir einfach mal mies ging und ich das Gefühl hatte, von allem um mich herum erdrückt zu werden. Heute wieder mehr.

Ich habe die zweite Hälfte eines Reiseblogs verschlungen, die ein ehemaliger Kollege schreibt. Der hat hier hingeschmissen und sich einfach mal 3 Monate Auszeit gegönnt. Und genauso heißt auch sein Reiseblog. Zuerst Südamerika (was mich ja ehrlich gesagt nicht soo reizt, abgesehen von diesen Wasserfällen) und nun Südostasien.

Haach. Ich will auch, definitiv. Die Tempel und die Kulturstätten, die da so präsentiert wurden, okay, ja, ganz nett – aber ich habe seit der Lektüre eine unbändige Sehnsucht danach, am Strand zu sitzen und Mango-Ingwer-Shake zu trinken. Offenbar in Thailand und auf den Philippinen kein exotischer Wunsch. Einfach die Seele baumeln zu lassen.

Entschlossen zu sein ist das Eine und schön, die Wirklichkeit sieht im Moment aber so aus, dass ich ein bisschen Bammel davor habe, 2016 zu viel unter einen Hut bringen zu wollen.

Ein fester Eckpunkt, der in der bisherigen, noch recht zaghaften Planung eingebaut werden kann und soll, ist der 80ste Geburtstag meines Vaters Ende des Jahres. Muss. Väter hat man in der Regel nur den einen – und da dieser welcher seinen Ehrentag auf Gran Canaria verbringen will, hätten wir schon mal eine potenzielle Reiseetappe im Säckchen.

In eine weitere Zwickmühle bringen mich zwei gute Freunde von mir, mit denen ich im Juni 2013 die Ostküste der USA im Reisemobil bereist habe. War grandiose drei Wochen mit krönendem Abschluss in New York City.
Jetzt wollen die beiden zwei – drei Monate die Westküste der USA bereisen, auf ähnliche Weise, gepaar mit Besuch bei Familie dort und Arbeiten auf der einen oder anderen Farm. Und am liebsten soll ich – für einen Teil der Strecke – mit, vornehmlich ab San Francisco. Ja, fantastisch! Nur … das Ganze steht für August / September auf dem Plan und das geht gegen meinen ganz grundlegenden Wunsch, dem mitteleuropäischen Winter mal gepflegt zu entkommen.
Und beides zu realisieren halte ich für schwierig… gerade die USA sind ja doch ein recht teures Reiseland. Ich muss ab sofort sparen, wenn ich das wirklich und wahrhaftig machen will.

Mann. Wär schon auch cool, nochmal mit den beiden loszuziehen und dann auch noch in meine Traumstadt San Francisco. Aber… so ganz 100% schick bin ich mit der Reisemobilnummer dann vielleicht auch nicht, gerade wenn du als dritte Person dann hinten sitzen musst. Es hat auch unbestreitbare Vorteile, ohne Frage – dein Bett und deine Küche immer dabei, die Freiheit, einfach anzuhalten, wenn es wo schön ist.
Aber…
Ich möchte noch langsamer reisen, lokal reisen, mit Bus und Zug reisen. Am Strand sitzen. Zu mir kommen. Mit mir zurecht kommen.

 

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