So sieht’s aus (Stand Juni 2016)

Puh, wie die Zeit vergeht.

Schwupps, ist es schon Juni und nun weniger als ein halbes Jahr bis zum angedachten Startpunkt meiner Reise. Heimlich, still und leise konkretisieren sich aber die Dinge so nach und nach, wenn ich aber noch ganz froh bin, dass noch nichts wirklich unwiderruflich in Gang gesetzt wurde. So 100% habe ich mich an den Gedanken wohl noch nicht gewöhnt…

  • Ich darf meine Wohnung untervermieten für max. 12 Monate.
    Bei der aktuellen Wohnungssituation hier in der Hansestadt ist das einfach schlau und gleichzeitig werden so die Kosten minimiert. Da der Zwischenmieter Sofa, Bett und TV benutzt, kann die Miete sogar einen Ticken höher ausfallen.

    Über diese Zusage meines Vermieters war ich sehr erleichtert. Zwar wäre die Reise an diesem Punkt nicht gescheitert, aber so ist es doch sehr viel entspannter.

  • Ich habe mich entschieden, meinen Job zu kündigen.
    Über dieses Thema habe ich richtig RICHTIG viel nachgedacht, da beide Szenarien (Sabbatical oder Kündigen) ihre Vor- und Nachteilen haben. Aber mittlerweile bin ich mir zu 95% sicher, dass es so rum mehr Sinn macht, wenn es sich auch irgendwie ungemütlich anfühlt.

    Aber Fakt ist: Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, in meinen aktuellen Job 1:1 wieder zurückzugehen, wenn ich ein halbes Jahr auf Reisen war. Die Situation ist jetzt schon teilweise nicht tragbar, speziell auf meine Kollegin bezogen (die einfach hier komplett den Ton angibt) und ich fühle mich im Stillstand begriffen. Und dann soll ich nach einem hoffentlich erlebnisreichen, unabhängigen Reiseabenteuer, das mir einen neuen Blick auf mein Leben verschaffen soll, wieder zurück in diese Jobsituation, die mich jetzt schon nicht glücklich macht? No way.

    Dazu kommen noch weitere Dinge: Für meine Abteilung steht (leider) Vorgesetztenwechsel unmittelbar bevor. Ein Sabbatical zu vereinbaren kommt mir irgendwie „unehrlich“ vor – ich will nicht meine Kollegin um Zustimmung bitten müssen, wo ich eigentlich schon sicher bin, nicht hierher zurückzuwollen. Nach Hamburg allerdings schon 🙂 Ich werde auch das Gefühl nicht los, in der Marketing-/Werbewelt irgendwie nicht richtig zu sein… betrachtet man es mal nüchtern, dann verkauft mein Unternehmen „heiße Luft“. Total vergänglich, nicht anfassbar, nur um Geld zu erwirtschaften.

    Stichtag: 30. August.
    Praktisch: Durch den Vorgesetztenwechsel gab es automatisch Zwischenzeugnisse und sehr, sehr gute.

  • Vorhaben „Internationaler Führerschein“ läuft
    Nach mehrmonatigem E-Mail-Terror habe ich nun endlich die Karteikartenabschrift von meinem alten, rosa „Lappen“ bekommen und der Termin zum Tausch für den EU-Kartenführerschein sowie Internationalen Führerschein ist auch schon im Kalender. Unsicher, ob ich wirklich motorisiert unterwegs sein werde, aber gerade Motorroller in Thailand / auf Bali scheint ein großes Thema zu sein und da wäre es unklug, ohne weltweite Fahrerlaubnis loszuziehen. Und den EU-Führerschein muss man ja sowieso irgendwann haben.
  • Anderer Orga-Kram (Krankenversicherung, Arbeitsamt)
    Da habe ich dank der vielen tollen Resieblogger*innen schon eine ziemliche klare Vorstellung, wie diese Themen zu handhaben sind. Offen ist noch eine zweite Kreditkarte sowie generell das Thema „Geld auf Reisen“.
  • WIP Besitzreduktion
    Fällt mir schwerer als gedacht. Ich habe immer noch viel zu viele Bücher, CDs, DVDs, etc. Aber schaffe es nur partiell, da mal das eine oder andere in die momox-Kiste zu packen bzw. im lokalen „Verschenke-Basar“ abzulegen (aber letztens waren innerhalb von kürzester Zeit alle 12 Bücher weg!).
    Aber rational betrachtet ist da noch Zeit. An den Kleiderschrank muss ich auch mal ran, macht bei diesem Wetter natürlich wenig Spaß.
  • Reiseplanung
    Hat sich nicht so viel getan. Ich bin weiterhin auf dem Trichter, dass ich erst auf die Kanaren will (Inselhopping Teneriffa, Gomera, Gran Canaria) und von da aus nach Thailand, auch wenn das keine sehr glücklich gewählte Verbindung zu sein scheint.
    Weiter spuken im Kopf herum: Philippinen (ganz weit vorne), Bali, Australien.

Spannende Zeite, auch wenn ich doch desöfteren vergesse, dass ich das vorhabe und ganz überwältigt bin, wenn es mir dann wieder einfällt.

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